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Beratung und Begleitung

Das CDI spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung der intellektuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Durch spezialisierte Beratung und angepasste Begleitung strebt das Kompetenzzentrum danach, die kognitive Entwicklung zu fördern und das intellektuelle Potenzial jedes Schülers zu maximieren.

Die Sensibilisierung im sonderpädagogischem Bereich wird als Grundlage betrachtet, um unterstützende und fürsorgliche Bildungsgemeinschaften aufzubauen, in denen jeder Schüler unabhängig von seinen spezifischen Förderbedarf sich entwickeln kann.

Die Fachleute im CDI bieten personalisierte Ansätze an, indem sie Ratschläge zu bewährten pädagogischen Praktiken, Lernstrategien und spezifischen Interventionen für die intellektuelle Entwicklung benutzen/vorschlagen.

Die Unterstützung des Zentrums geht über einfache Beratung hinaus und umfasst eine aufmerksame individuelle Betreuung, um eine kontinuierliche Entwicklung zu gewährleisten:

  • Beratung von Lehrern und pädagogischem sowie psychosozialem Personal auf medizinischer und sozialer Ebene durch die Cellule d’Accompagnement social et de Promotion à la santé (CASPS) des CDI durch Sozialarbeiter und Krankenpfleger;
  • Begleitung von Fachleuten im Rahmen spezialisierter Betreuungsmaßnahmen;
  • Beratung von Fachleuten in Bezug auf rehabilitative Interventionen (Psychomotorik, Logopädie und Ergotherapie) und therapeutische Maßnahmen (Musiktherapie, Spieltherapie, kinderpsychiatrische Betreuung usw.).
  • Das CDI bietet ein umfassendes Schulungsprogramm, das von der grundlegenden pädagogischen Schulung bis zur spezialisierten Weiterbildung reicht. Diese Schulungen richten sich an Mitarbeiter des CDI sowie andere Fachkräfte im schulischen Umfeld. Sie können entweder auf Initiative des CDI oder in Zusammenarbeit mit dem IFEN durchgeführt werden.

 

Aus - und Weiterbildung der Lehrkräfte

Das CDI und das IFEN (Institut de Formation de l’Education Nationale) bieten spezielle Schulungen an, die sich an interessierte Fachkräfte aus Grundschulen, Sekundarschulen sowie Bildungs- und Betreuungseinrichtungen richten.

Darüber hinaus bietet das CDI in Zusammenarbeit mit dem IFEN Hospitationen auf allen Interventionsebenen an. Bei der Hospitation geht es vor allem um die Beobachtung realer Lernsituationen im Unterricht. Dabei stehen Austausch und Gegenüberstellung von Standpunkten im Rahmen der durchgeführten Beobachtung und der daraus ableitenden Analyse im Vordergrund.

Überdies wird im CDI auch ein Austausch mit Psychologen, Pädagogen und Rehabilitationsfachkräften angeboten.

Unterricht für Schüler

Basierend auf der Förderdiagnostik erstellen das pädagogische Team einen Förderplan, um die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu definieren und somit eine maximale Partizipation des Schülers am Unterricht zu gewährleisten. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern legt es die Förderbereiche fest und wählt die angestrebten Ziele im Rahmen des individuellen Entwicklungsplans (PEI) aus. Dieser individuelle Entwicklungsplan unterliegt einer kontinuierlichen Evaluation. Jeder Schüler erstellt ein Portfolio, das die durchgeführten Aufgaben dokumentiert und die erlangten Fähigkeiten widerspiegelt.

SPEZIALISIERTE BETREUUNG (prise en charge)

Wir bieten verschiedene Betreuungsmöglichkeiten für Schüler im Alter von 3 bis 18 Jahren an:

  • Ambulante spezialisierte Interventionen (ISA) in Regelschulen ;
  • Eine spezialisierte Beschulung in einer Klasse des CDI oder gleichzeitig und ergänzend in einer Klasse einer Regelschule und im CDI ;
  • Spezialisierte rehabilitative Betreuung in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Team („Unterrichtsimmanente Förderung“).

Die spezialisierte Schulbildung ist in mehrere Zyklen unterteilt:

  • Die Zyklen 1 bis 4 für Kinder im Grundschulalter,
  • Die Zyklen 5 bis 6 für Jugendliche im Sekundarschulalter (13-16 Jahre),
  • Der arbeitsvorbereitende und Beschäftigungs- Zyklus (CPO) für Jugendliche im Alter von 16-18 Jahren.

 

ARBEITSRELEVANTE BILDUNG FÜR JUGENDLICHE

Nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit können die Schüler ihre Beschulung fortsetzen und den arbeitsvorbereitenden- und beschäftigungs Zyklus absolvieren

Das Angebot konzentriert sich auf die Vorbereitung auf das aktive und/oder berufliche Leben. Es legt dabei besonderen Wert auf die Entwicklung von Lebenskompetenzen, um die Teilnahme am sozialen Leben zu erleichtern, sowie auf arbeitsrelevanten Fähigkeiten (transversale Kompetenzen), die für die Inklusion in das aktive Arbeitsleben unerlässlich sind.

Handwerkliche und praktische Aktivitäten gewinnen im Lehrplan der Schüler zunehmend an Bedeutung, um sie auf die Ausrichtung auf eine angepasste Arbeitsumgebung (erster Arbeitsmarkt geschützte Werkstatt, Tagesaktivitätszentrum) oder eine unterstützende Arbeitsmaßnahme vorzubereiten.

Die Psychomotorik-Therapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden arbeiten zusammen, um:

  • Bei der Förderdiagnostik die Bedürfnisse der Kinder/Jugendlichen zu identifizieren, um in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten die Interventionsprioritäten festzulegen;
  • Die gemeldeten Kinder/Jugendlichen zu betreuen und Rehabilitationsmethoden gemäß den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen anzuwenden;
  • Die Akteure der formalen und informellen Bildung präventiv für die Bedürfnisse intellektuell beeinträchtigter Kinder/Jugendlicher zu sensibilisieren;
  • Lehrer, pädagogisches und psychosoziales Personal sowie Familien bei der Betreuung von Kindern/Jugendlichen in Schwierigkeiten zu beraten;
  • An Ausschusssitzungen teilzunehmen, zu nationalen oder europäischen Projekten oder Programmen, zur Entwicklung von spezifischem Material sowie zur Betreuung und Schulung von Praktikanten beizutragen.

Je nach dem spezifischen Förderbedarf der Kinder und Jugendlichen sowie dem Rehabilitationsbericht gibt es verschiedene Interventionsmöglichkeiten:

  • Individuelle Betreuung
  • Gruppenbetreuung
  • unterrichtsimmanente Förderung im Klassenzimmer

Alle Rehabilitationsmaßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit den psycho-pädagogischen Teams durchgeführt.

Eine regelmäßige Evaluation der motorischen und kommunikativen Fähigkeiten des Kindes oder Jugendlichen erfolgt, um die Entwicklung genau zu verfolgen, die Ziele der therapeutischen Betreuung anzupassen und gegebenenfalls das Ende der Betreuung festzulegen.

Alle Interventionen der Rehabilitations- und Therapieeinheit erfolgen gemäß definierten Kriterien und Standards.

Forschung und
Dokumentation

Forschung

Das CDI verpflichtet sich zu einer qualitativ hochwertigen und innovativen Bildung. Um dieses Engagement zu gewährleisten, pflegt das CDI Partnerschaften im Bereich der Forschung, greift auf das Wissen von Experten für spezialisierte Pädagogik zurück und fördert die Teilnahme der Mitarbeiter an Weiterbildungsveranstaltungen.

Darüber hinaus arbeitet das CDI eng mit dem SCRIPT zusammen und nimmt an Veranstaltungen des MENJE und der Universität Luxemburg teil.

Dokumentationszentrum

Unser Dokumentations- und Informationszentrum ist ein Ressourcenort, der aus einer Bibliothek, einer Ludothek und einer Testothek besteht.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 09:00-12:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr.

Dokumentationszentrum

Kooperation

Die Fachleute des CDI sind immer offen für die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern bei der Suche nach neuen Instrumenten, Strategien und Maßnahmen zur intellektuellen Entwicklung.

Sie suchen aktiv den Dialog und die Zusammenarbeit. Im Rahmen der Inklusion streben sie eine effektive Vernetzung mit externen Partnern an.