“… a wéi maache mir dat?”
Classroom Managament am CDI reflektéieren a bewosst gestalten
Am 15. Juni fand am IFEN in Walferdange die diesjährige Journée pédagogique des CDI statt. Mit insgesamt 258 Einschreibungen und Teilnehmenden war die Veranstaltung ein großer Erfolg und bot zahlreichen Mitarbeitern aus den verschiedenen Bereichen des CDI die Möglichkeit, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für den pädagogischen Alltag mitzunehmen.
Nach der Begrüßung durch die Direktion führte die Keynote von Prof. Dr. Tobias Buchner in das Thema des Tages ein und setzte den Rahmen für die anschließenden Workshops. Im Mittelpunkt stand dabei die Überzeugung, dass das CDI als lernende Organisation von den Erfahrungen, Ideen und Kompetenzen seiner Mitarbeiter lebt. Die Journée pédagogique sollte daher nicht nur Wissen vermitteln, sondern vor allem Begegnungen ermöglichen, bewährte Praxis sichtbar machen und den Austausch über Berufsgruppen, Lernzyklen und Standorte hinweg fördern.
Classroom Management im Fokus
Inhaltlich stand das Thema Classroom Management im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dabei wurde Classroom Management bewusst umfassend verstanden: als Zusammenspiel von Beziehung, Struktur, Differenzierung und Kooperation im pädagogischen Alltag.
In insgesamt 13 Workshops wurden unterschiedlichste Aspekte dieses Themas aufgegriffen. Die Teilnehmenden beschäftigten sich unter anderem mit Lehrersprache, Regeln und Ritualen, Raumgestaltung, selbstständiger Arbeitsorganisation, Differenzierung von Lernmaterialien, multiprofessioneller Zusammenarbeit sowie Fragen der Selbstwirksamkeit.
Die Workshops boten nicht nur fachliche Impulse, sondern vor allem Raum für konkrete Praxisbeispiele, den Austausch von „good practices“ und die gemeinsame Reflexion des eigenen Handelns. Viele Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit anderer Teams zu gewinnen und neue Ideen für den eigenen Arbeitsalltag mitzunehmen.
Auch die Rückmeldungen zeigen, dass insbesondere die Praxisnähe der Workshops, die Vielfalt der Themen sowie die Möglichkeit zum kollegialen Austausch als besonders wertvoll wahrgenommen wurden.
Die Journée als Startpunkt – “… a wéi maache mir dat elo?”
Mit dem Ende der Journée pédagogique ist der Prozess jedoch nicht abgeschlossen – im Gegenteil. Die Veranstaltung war als Ausgangspunkt gedacht, um den Austausch über Classroom Management und gelingende pädagogische Praxis im CDI weiterzuführen.
Die zahlreichen Ideen, Erfahrungen und Anregungen, die an diesem Tag zusammengetragen wurden, bilden eine wertvolle Grundlage für die weitere Qualitätsentwicklung. Gemeinsam soll nun überlegt werden, wie erfolgreiche Ansätze sichtbar gemacht, geteilt und nachhaltig im Alltag verankert werden können. Denkbar sind beispielsweise Austauschplattformen, Hospitationsmöglichkeiten, thematische Arbeitsgruppen oder weitere Formate des kollegialen Lernens.
Damit die Impulse der Journée nicht verloren gehen, findet ihr auf der Learningsphere folgende Dokumente und Austauschmöglichkeiten:
Präsentation der Keynote
Zusammenführung der Ergebnisse der Formsumfrage
Austauschforum um Kontakte zu knüpfen, Fragen zu stellen und Erfahrungen zu teilen
Wir laden euch ein, das Thema Classroom Management gemeinsam weiterzutragen und damit die Qualitätsentwicklung im CDI aktiv mitzugestalten.
Wer Ideen, Anregungen oder Vorschläge einbringen möchte, kann sich jederzeit an die CDS wenden: cds@cc-cdi.lu
„Wat hu ma nach ze soen?“ Wir haben uns sehr über die zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Journée pédagogique gefreut und danken allen, die sich mit großem Engagement eingebracht haben, sei es bei der Vorbereitung der Workshops, der Keynote, der Organisation oder den vielen Aufgaben im Hintergrund. Gleichzeitig haben uns einzelne Rückmeldungen nachdenklich gemacht. Eine Journée pédagogique ist in erster Linie eine pädagogische Fachtagung und ein gemeinsamer Weiterbildungstag. Sie lebt vom fachlichen Austausch, vom Teilen guter Praxis und vom Engagement der Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen. Auch die Organisation eines solchen Tages, von der Planung über den Aufbau bis hin zur Verpflegung, wird von vielen Mitarbeitenden mit großem Einsatz getragen. Deshalb wünschen wir uns, dass wir auch künftig mit einer Haltung der gegenseitigen Wertschätzung auf diese gemeinsame Arbeit blicken und das Engagement aller Beteiligten anerkennen. Denn letztlich werden diese Tagungen von Kolleginnen und Kollegen für Kolleginnen und Kollegen gestaltet.